Bei der Entwicklung von RIB-ROOF Metalldachsystems haben wir größten Wert darauf gelegt, eine einfache und schnelle Ausführung ansspruchvoller Dachkonstruktionen zu ermöglichen.
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1. Erste Clipreihe setzen
Richten Sie die Haltebügel (Start- oder Standardclips) entlang der Ortgangseite aus und befestigen Sie sie mit zugelassenen Verbindungselementen. Ein weiteres Vormontieren der Gleitclips ist nicht erforderlich. Die Gleitclipabstände richten sich nach gebäudespezifischen Daten (Stützweiten / Haltebügelabstände für geschlossene Hallen). Grundsätzlich ist die erhöhte Windsogbelastung im Rand- und Eckbereich der Dachfläche zu berücksichtigen.
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2. Erste Profilbahn einhängen
Die erste Profilbahn wird mit Ihrer großen Rippe in den übergreifenden Startclip eingeschwenkt und in der mittleren Rippe auf den Clip geklemmt. Alternativ mit Standardclip drücken Sie die große Rippe im überlappenden Bereich zusammen und klemmen Sie die Profilbahn mit großer und mittlerer Rippe von oben auf den Clip (rastet hörbar ein). Sichern Sie die Profilbahn mit Haften, die über die äußere Rippe greifen, auf der Unterkonstruktion (bei Verwendung des Startclips nicht notwendig).
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3. Nächste Clipreihe setzen
Die Position der nächsten Clipreihe ergibt sich aus der Baubreite der Elemente. Um eine mit dem Bauwerk parallele und fluchtende Verlegung der Profilbahnen zu sichern, empfehlen wir das Anbringen einer Richtschnur an der Traufe sowie regelmäßige Kontrollen der Baubreite.
Sichern Sie jede Profilbahn mit einem Festpunkt gegen Abrutschen. Bei Dachneigungen <15° und Bahnenlängen bis ca. 21 m wird die kleine Rippe jeder Bahn im Firstbereich mit einer Blindniete an der Haltebügelschulter fixiert.
Der Nietkopf wird durch die große Rippe der nächsten Profilbahn überdeckt. Setzen Sie den Festpunkt bei größeren Bahnlängen mit ausreichendem Abstand zum First, um der größeren Materialausdehnung gerecht zu werden. Berücksichtigen Sie die Längenausdehnung der Profilbahnen vom Festpunkt zum First auch bei Ausführung der Firstabdeckung. Bei Dachneigungen >15° oder hohen Schneelasten und bei Sonderkonstruktionen mit Bahnenlängen über ca. 32 m wenden Sie sich zur Ausführung der Festpunkte bitte an Zambelli.
Haken Sie nun die nächste Clipreihe aus einem Winkel > 90° zur Befestigungsebene von oben in der Rückkantung der freiliegenden kleinen Rippe der Profilbahn ein und schwenken Sie die Profilbahn auf die Unterkonstruktion herab. Rasten Sie die Clips in der Längssicke der Rippe ein und befestigen Sie sie auf der Unterkonstruktion.
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4. Nächste Profilbahn einhängen
Rasten Sie die große und mittlere Rippe der zweiten Profilbahn auf der ersten Profilbahn und dem freiliegenden Teil des Clips ein. Gehen Sie dabei im Reißverschlussverfahren vom Traufpunkt zum First vor. Normalerweise erfolgt das Einrasten durch gezielte Begehung (Hilfsmittel: Holzleiste mit eingefräster Nut).
Dank der eingeformten Längssicken sind die Längsstöße nach dem Einrasten regendicht. Eine maschinelle Verbindung oder handwerkliche Bearbeitung ist nicht erforderlich.
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Die Windlasten wurden gemäß DIN 1055-T4, (Ausgabe 2005-03), Tabelle 4 - Außendruckbeiwerte für Flachdächer - bei scharfkantigem Traufbereich für geschlossene Hallen, H (Normalbereich) mit cpe,1 = - 1,2 angesetzt. Für den Nachweis der Klemmverbindungen wurden zusätzlich die erhöhten Windsogbeiwerte für G (Randbereich) mit cpe,1 = - 2,0 und F (Eckbereich) mit cpe,1 = - 2,5 gemäß DIN 1055-T4, Tabelle 4 berücksichtigt.
Abhängig von der Gebäudegeometrie beträgt gemäß DIN 1055-T4, Bild 5 die Breite von G (Randbereich) und F (Eckbereich) e/10 und die Länge von F (Eckbereich) e/4 , wobei für e = b oder 2h, der kleinere Wert maßgebend ist.
Die genauen Befestigungsabstände für die Gleitclips bzw. den Lattungsabstand für die Gebäudehöhen 10,00 m bis 18,00 m und 18,00 m bis < 25,00 m entnehmen Sie bitte unserem Praxishandbuch. Üblicherweise werden die Traglatten aufgrund der Dämmstoffabmessungen im Normalbereich im Abstand von 1,20 m verlegt.
Bitte beachten Sie die ausführlichen Informationen im
Praxishandbuch für Planung und Montage von RIB-ROOF Metalldachsystemen.
Link zum DIBt (Deutsches Institut für Bautecknik, 10829 Berlin):
Windzonen nach Verwaltungsgrenzen
Schneelastzonen nach Verwaltungsgrenzen
Bei der maschinellen Bombierung sind in Abhängigkeit von Materialausführung und Materialdicke (t in mm) folgende Mindestbiegeradien zu beachten:

Bei geringeren Radien sowie konkaven
Profilbahnen halten Sie bitte vorab Rücksprache mit Zambelli. Alternativ kann RIB-ROOF 465 auch mit Knickrundung ausgeführt werden, um geringere Radien zu ermöglichen.
Über 36 m Radius können die Profile ohne maschinelle Bombierung zwangsgerundet werden. Da bei Zwangsrundung die Profiltafeln auf den jeweiligen Radius gedrückt werden müssen, können Beulen nicht ausgeschlossen werden. Eine Walzrundung stellt daher die optisch bessere Lösung dar.
Der Transport der Profilbahnen erfolgt mit LKW ohne Kran. Die Zufahrt bis zur Entladestelle ist zu gewährleisten. Bei Überlängen (ab ca. 32 m) ist die Produktion mit mobilen Rollformanlagen vor Ort an den Baustellen möglich.
Das Material ist bei Lieferung umgehend auf Vollzähligkeit und Beschädigung zu überprüfen. Die Pakete sind gekennzeichnet mit: Lieferwerk Profilbezeichnung Zulassungs-Nummer
Beanstandungen sind in den Versandpapieren einzutragen und unserem Werk sofort mitzuteilen.
Die Pakete der Profilbahnen (Paketgewicht max. 1,5t) sind mit geeigneten Hebewerkzeugen (Kran oder Stapler) abzuladen. Bitte achten Sie auf die rechtzeitige Bereitstellung von Kran oder Stapler, nachdem Sie den Anliefertermin mit unserem Werk disponiert haben.
Die Anlieferung an der Baustelle erfolgt grundsätzlich ohne Bereitstellung von Kran oder Stapler.
Eine Krantraverse inklusive festem Kranhaken ohne Gurte, Eigengewicht 980 kg, zuzüglich Nutzlast max. 1500 kg wird bei Bedarf beigestellt.
Bei Einsatz von Kränen sollte das Abladen mit Gurten erfolgen. Die Kanten der Profilbahnen sind gegen mechanische Beschädigung zu schützen. Bei RIB-ROOF 465 mit Bahnenlängen ab ca. 12 m bei Aluminium, Kupfer und Titanzink und ca. 18 m bei Stahl ist der Einsatz von Traversen geboten. Auskragungen über 4,50 m bei Aluminium und Stahl bzw. über 2,0 m bei Kupfer und Titanzink sind zu vermeiden. Bei RIB-ROOF Speed 500 sollte bei Bahnlängen über ca. 10 m nur mittels Traverse abgeladen werden.
Das Absetzen und Lagern auf dem Dach erfordert die Berücksichtigung der Tragfähigkeit der Unterkonstruktion. Die Profilbahnen sind gegen Abheben und Abrutschen zu sichern.
Lagerung
Wenn die Profilbahnen nicht umgehend montiert werden, ist für einen ausreichenden Schutz vor Witterungseinflüssen zu sorgen. Die Lagerung muss in Profilrichtung schräg erfolgen, um Niederschlags- und Sekundärtauwasser ableiten zu können. Die Abdeckung mit Planen ist windsicher und mit ausreichender Durchlüftung auszuführen. Für Schäden, die durch unsachgemäße Lagerung entstehen, wird keine Haftung übernommen.